Teil 4

Mercedes D III

Die Albatros DV war mit dem wassergekühlte 6-Zylinder Reihenmotor Mercedes D III ausgerüstet. Bei einem Hubraum von 14,8 Liter betrug die Startleistung 180PS. Der auch in anderen deutschen Flugzeugtypen verbaute Moor war mit 12.000 Stück der meistgebaute deutsche Flugmotor im ersten Weltkrieg (1916-1918).

Dem Proctor Kit liegen Kunststoffteile für die Zylinder und die Kipphebelgehäuse bei, sowie eine ganze Menge Kleinteile für die Details. 

Die Motorhaube der DV umschließt den Motor zu großen Teilen, so dass man später fast nur die Zylinderköpfe und die Kipphebel sieht. Außerdem gibt es natürlich kein Kurbelgehäuse, weil unter der Attrappe ja der Elektromotor seinen Arbeitsplatz hat 



Die Auslassseite, noch ohne weitere Anbauteile


   

Ventilstößel mit Druckplatten


  

Auf der Drehbank entstand der Wickeldorn für die Ventilfedern
Die Ansaugbrücken werden aus vorgefrästen Hartholzteilen geformt

  

Zündkabel
genaue Anweisungen im Plan
Schutzrohre für die Zündleitungen


 

Die Ansaugbrücken sind zur Kälteisolierung mit "Asbest" umnwickelt.

















Bildergalerie Mercedes D III


Die 6in1 Auspuffanlage besteht aus zwei Tiefziehteilen. Etwas fummellig zu kleben, leider. Ich habe das noch nicht verpuzte Ergebnis mit Bauschaum ausgeschäumt. Das ist leicht und macht die Sache stabil und drehsteif. 

Bilder folgen bald, stay tuned.


21.10.2018

Ihr könnt mich ja für verrückt halten, aber mir macht es Spaß :-)

Die Details am Motor sieht man später ja nur teilweise oder gar nicht, aber wenn schon Zündgeschirr vorhanden ist, dann müssen auch die Zündverteiler sein.


 

 

 

 


  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Auspuff macht mir noch Sorgen. Die Anschlüsse passen nicht mehr in die Flansche und zum Abschleifen ist die Wandung der Rohre zu dünn :-(


See you soon...





ganz schön rostig :-)










So, das war die Motorattrappe. Als nächstes folgt die Verkleidung der Fahrwerksachse. Bei Fokker heißt das Ding "Hilfsflügel :-)


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